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Briefmarathon zum Tag der Menschrechte & Domplatte:

Am 15.12.16 um 19.15 Uhr veranstalten wir im Rahmen des diesjährigen Briefmarathons zum Tag der Menschenrechte einen Freezemob auf der Domplatte. Ausgestattet mit Kerzen und Plakaten werden wir für einen Moment innehalten und in der Bewegung „einfrieren“, um so die Aufmerksamkeit möglichst vieler Menschen auf uns zu ziehen, die wir dann anschließend bitten, die Briefe für die diesjährigen Fälle des Briefmarathons zu unterschreiben.

Weitere Infos zum jährlichen Briefmarathon und Freezemob findet ihr unter https://www.briefmarathon.de/ und auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/events/618892384960594/

‪Veranstaltungsinfo – 08.11.:

Wir sind am 08.11. von 11-15 Uhr beim „Tag der studentischen Initiativen“ im Hauptgebäude der Uni Köln mit einem Stand vertreten. Wenn ihr neu an der Uni seid und wissen wollt, was wir so machen, ist dies die perfekte Gelegenheit. Wir erzählen ein wenig von unserer Gruppenarbeit, aktuellen Fällen und haben mit Sicherheit auch die ein oder andere Petition dabei. Kommt vorbei und sprecht uns an!

Die Eventdetails findet ihr bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1681670348814389/

‪Fotos von Birlikte 2016: #kölnbleibtbunt

Vielen Dank an alle, die sich an unserer Fotoaktion beim Birlikte Festival 2016 beteiligt haben. Die Fotos zum Download findet ihr auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/Amnesty-International-Hochschulgruppe-K%C3%B6ln-193280478660/photos/?tab=album&album_id=10153838452373661

‪Nordkorefilmabend am 18. Mai um 20 Uhr in der ESG

Die Menschenrechtssituation in Nordkorea ist verheerend. NordkoreanerInnen, die aus ihrem Heimatland fliehen wollen, droht bei Aufdeckung ihrer Flucht Strafen wie Folter, Misshandlungen oder mögliche Hinrichtungen. Auch die Meinung- und Informationsfreiheit wird in Nordkorea verletzt. Die Hochschulgruppe Amnesty International Köln zeigt am 18. Mai 2016 um 20 Uhr in der ESG (Bachemer Straße 27) den preisgekrönten Film „The Defector: Escape from North Korea“. Der Film handelt von dem Fluchthelfer Dragon, der nordkoreanischen ÜberläuferInnen die Durchreise in China ermöglicht. NordkoreanerInnen gelten in China als „illegal“ und werden ohne weiteres von den chinesischen Behörden in ihr Heimatland abgeschoben. Der Sprecher der Nordkorea Gruppe von Amnesty International Deutschland, Ronald Hübner, wird zudem einen Vortrag zu Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea halten. Der Eintritt ist frei!

‪Kleidertauschparty am 7.Mai von 12 bis 16 Uhr in der ESG

Dein Kleiderschrank ist voll und du hast trotzdem nichts zum Anziehen? Gebe ab, was dir nicht mehr gefällt, nimm dir etwas Neues mit und sorge für frischen Wind in deinem Kleiderschrank. Rund 40 Prozent der Kleidung in unserem Schrank tragen wir selten oder nie. Trotzdem kauft jeder Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr hinzu. Doch mit jedem neuen T- shirt oder Kleid landen giftige Chemikalien in den Gewässern der Produktionsländer wienChina, Indonesien, Bangladesch oder Mexiko. Billige Massenware heizt den Konsum neuer Kleidungsstücke an. Menschenrechte bleiben auf der Strecke, weil Frauen, Kinder und Männer unterbezahlt unter gefährlichen Bedingungen an der Nähmaschine sitzen müssen. Kleidung zu tauschen statt neu zu kaufen ist eine von vielen Alternativen. Deine Kleidung erhält ein neues Leben statt im Müll zu landen. Das hübscht nicht nur die Auswahl im Kleiderschrank auf, sondern schont auch die Umwelt und deinen Geldbeutel 🙂 Und so funktioniert das Ganze: Du bringst ungefähr 5 gut erhaltene und gewaschene Kleidung oder Accessoires wie Schuhe oder Taschen mit, die Du aus verschiedenen Gründen nicht mehr tragen magst. Im Café Sandspur können dann alle Teilnehmenden durch die abgegebenen Kleidungsstücke stöbern und mitnehmen, was gefällt und gebraucht wird. Das, was dann übrig bleibt, wird an die Flüchtlingsunterkunft hier in Köln Lindweiler gespendet.

Der Weltladen sorgt für fair gehandelten Kaffee und außerdem wird es ein leckeres Buffet geben.

Also komme am 07. Mai zwischen 12:00 und 16:00 Uhr in den Saal der Evangelischen Hochschulgemeinde in der Bachemer Straße 27 in Köln Lindenthal und genieße die gemütliche Tauschatmosphäre!

‪Grenzen halten uns nicht auf!‬

Im Rahmen des von jungen Amnesties aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Leben gerufenen Aktionstags „3×24 Grenzen halten uns nicht auf“ haben wir am Freitag am Rheinufer mit Megafon und Kerzen unsere Solidarität mit allen Menschen, die sich weltweit auf der Flucht befinden, ausgedrückt und ein Zeichen gegen die aktuelle Asylpolitik, die Grenzschließungen in Europa und die wachsende Diskriminierung gegenüber Geflüchteten gesetzt! Danke an alle, die gekommen sind und mitgemacht haben! ‪#‎3×24‬ ‪#‎AmnestyInternational‬ ‪#‎menschengemeinsamschuetzen‬

‪Grenzen halten uns nicht auf!‬

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Die Amnesty-Hochschulgruppe Köln lädt alle herzlich ein zu einer Lichterkette am 15. April um 19:30 Uhr auf den Freitreppen in Deutz. Gemeinsam mit Gleichgesinnten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland wollen die Hochschulgruppen von Amnesty International am 15. und 16. April unter dem Motto 3X24 – ASYL IST EIN MENSCHENRECHT an vielen Orten Zeichen gegen die Grenzschließungen in Europa setzen. Kerzen werden besorgt, die Hochschulgruppe von Amnesty International freut sich über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer! Link zu unserer Facebook-Veranstaltung:

https://www.facebook.com/events/508881472653928/

‪#‎ReleaseMyanmarPeacefulStudents‬ ‪#‎WeAreTheKey‬ ‪#‎WeAreMyanmarStudents‬

Am 27. Februar waren wir mit einem Stand auf dem Nachtflohmarkt bei Jack in the box in Ehrenfeld vertreten. Dort haben wir eine Fotoaktion gemacht, um die Freilassung der über 50 Studierenden aus Myanmar zu fordern, die festgenommen wurden, nachdem sie friedlich gegen ein neues Bildungsgesetz demonstriert haben, wonach die Regierung allein über die Lehrinhalte an Hochschulen entscheidet und es Studierenden verboten ist, unabhängige Vereinigungen zu gründen. Vielen Dank an alle, die bei dieser Aktion mitgemacht und damit ihre Solidarität mit den Studierenden ausgedrückt haben, sowie an alle, die unsere mitgebrachten Petitionen unterschrieben haben!

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Und auch unsere Hochschulgruppe möchte mit diesem Foto Solidarität mit den Studierenden in Myanmar zeigen!

Tag der Menschenrechte am am Donnerstag, 10.12.15

Am 10.12. ist der Tag der Menschenrechte. Hierzu haben wir wie jedes Jahr einen Stand auf dem Albertus-Magnus-Platz vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln. Kommt zwischen 14:30 und 20:00 Uhr vorbei und beteiligt euch am Amnesty-International-Briefmarathon! Wir freuen uns auf euch! Aufgrund dieser Aktion entfällt das Gruppentreffen in der ESG an diesen Donnerstag!

Einladung zu unserem Filmabend zum Thema „Straflosigkeit in Kenia“ am Freitag, 11.12.15

Nach den kenianischen Parlaments- und Präsenidentschaftswahlen Ende 2007 kam es zu politisch motivierten Zusammenstößen zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, in deren Folge mehr als 1000 Menschen getötet und über 300.000 Menschen vertrieben wurden. Obwohl der Internationale Strafgerichtshof 2010 beschloss, die Vorgänge auf mögliche Verbechen gegen die Menschlichkeit zu untersuchen, blieben die Verantwortlichen bisher straflos. Hierzu zeigen wir den kenianischen Spielfilm „NI SISI“ (Swahili mit englischen Untertiteln), der die innere Zerissenheit, aber auch den Zusammenhalt eines multiethnischen Dofes während und nach den Ausschreitungen thematisiert. Anschließend wird die Keniaexpertin Mariel Reiss von Amnesty International Deutschland über die Hintergründe der Geschehnisse referieren. Der Eintritt ist frei! Freitag, 11.12.15 um 19 Uhr, ESG (Bachemer Str. 27)

Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/1490401187933857/

Sonntag 25. Oktober 2015 – Demo gegen HoGeSa

Wir treffen uns am Sonntag um 10.45 Uhr im Amnestybüro des Bezirk Kölns (Domstraße 56), um dort Materialien zu packen und dann gemeinsam auf die Demo von „Köln stellt sich quer“ und „Arsch Huh“ und anschließend zum Birlikte-Kulturfest zu gehen. Wir freuen uns über alle, die mit uns kommen!

Filmvorführung „Tod vor Lampedusa“ und anschließende Diskussion am Do, 22. Oktober 2015 – 19.30 Uhr

Am Donnerstag, 22. Oktober 2015, findet kein reguläres Treffen in der ESG statt! Statt dessen gehen wir gemeinsam zu einer Veranstaltung von „Save me Köln“: Film und Diskussion zum Thema Flucht und Resettlement. Es wird der Film „Tod vor Lampedusa“ (45 min) der beiden SWR-Journalistinnen Natalie Amiri und Ellen Trapp gezeigt. Dabei wird Anstoß genommen an der Bootskatastrophe vom 4. Oktober 2013. Im Anschluss an den Film stehen Svenja Mattes von der Kölner Save me-Kampagne und die Amnesty International Landesbeauftragte für politische Flüchtlinge NRW und Koordinatorin der Amnesty Arbeit zum Thema Resettlement Ingeborg Heck-Böckler für Austausch und Diskussion zur Verfügung. 19.30 Uhr, Allerweltshaus e.V., Körnerstraße 77-79, 50823 Köln Weitere Infos: http://www.allerweltshaus.de/index.php?option=com_events&view=event&event_id=806&Itemid=137 https://www.facebook.com/events/498067327019395/

Lichtermeer unter dem Motto „Einheit gegen Fremdenfeindlichkeit“

Nachdem Deutschland sich vor 25 Jahren wiedervereinte, brach eine Welle rechtsextremer, fremdenfeindlicher Gewalt aus. Sie richtete sich vor allem gegen Menschen mit Migrationshintergrund. Bei den Anschlägen kamen Dutzende ums Leben. Damals ging ein Entsetzen durch Deutschland. Doch wurden viele Stimmen mit der Zeit leiser und auch der öffentliche Diskurs verstummte weitestgehend. Heute, im Jahr 2015, geht es Deutschland besser als vor 25 Jahren. Wir haben vergessen, was Fremdenhass in Deutschland bereits angerichtet hat – und aus den Augen verloren, was er heute noch anrichtet. Heute, in einer Zeit, in der über rechtsextreme Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte wieder tagtäglich in den Medien berichtet wird, geschieht zu wenig. Die Übergriffe häufen sich, sie werden brutaler. Wir dürfen nicht zulassen, dass Ablehnung und Gewalt die erste Botschaft ist, die Neuankömmlinge in Deutschland erwartet. Wir müssen ihnen die Hand reichen! Nach 25 Jahren Einheit muss unser buntes Deutschland Einheit zeigen und seine Stimme für ein solidarisches Miteinander erheben.

Einheit gegen Fremdenfeindlichkeit und Einheit für ein Deutschland, das viele Farben kennt!

UnterstützerInnen: AIESEC e.V. Allerweltshaus – Projekt: „Stand up for your rights – Menschenrechte erkennen und handeln.“ amnesty international Hochschulgruppe Köln Aref – AusländerInnenreferat der Universität zu Köln AStA – Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität zu Köln Bündnis 90/Die Grünen Köln Bündnis „Schäl Sick gegen Rassismus“ Der LimoDealer Faisal Kawusi (Comedian) FIB – Studentisches Forum für Integration und Bildung e.V. Fluchtpunkt Kürten jungekunstfreunde Kasalla Kein Mensch ist illegal Kein Veedel für Rassismus Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis Kölner Flüchtlingsrat e.V. LUSK – Lesben und Schwulenreferat der Uni Köln Peters Brauhaus Köln ROCK YOUR LIFE! Köln VMDO e.V. – Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine, Dortmund Willkommen in Agnes Willkommen in Ehrenfeld YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. www.eine-der-guten.de www.Behinminaei.com

Amnesty goes Summerjam

Das everlasting festival geht dieses Wochenende in die 30. Runde und auch Amnesty International ist am Start (03. und 04. Juli). Mit dabei: Das Amnesty- Mobil das euch auf dem Eingang zum Festivalgelände mit einer Ausstellung an Bord, Filmen und Büchern über Menschenrechte sowie unserer Jutebeutel- bemal- Aktion erwartet. Außerdem wird es jede Menge Fotoaktionen auf dem gesamten Gelände geben. Seid dabei und engagiert euch bei Sonne und Reggae Vibes für die Menschenrechte! Viel Spaß beim Mitmachen!

FREEZE MOB FOR REFUGEES am Samstag 20. Juni um 12 Uhr

Am Samstag 20. Juni , dem internationalen Weltflüchtlingstag, beteiligten wir uns an einer internationalen Aktion des AMNESTY INTERNATIONAL – European Youth Committee. Hier seht ihr die Fotos von unserem FREEZE MOB FOR REFUGEES! Hier der Link zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1452305358398309/

FOTO-DEMO: SCHAU NICHT WEG: STOP FOLTER

BEI UNSEREM KONZERT IM WELTEMPFÄNGER AM 08. MAI 2015

Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit. Amnesty hat in den letzten fünf Jahren festgestellt, dass in 141 Ländern gefoltert und misshandelt wurde. Trotz absolutem Verbot foltern Regierungen im Verborgenen oder liefern Menschen in Länder aus, wo ihnen Folter droht. Du kannst etwas dagegen tun: https://www.stopfolter.de/

Amnesty Hochschulgruppe Köln beim Tag des guten Lebens in Sülz

Am 31.05.2015 hat unsere Gruppe am Tag des guten Lebens in Sülz mitgemacht. Vielen Dank für alle, die bei unserem Stand vorbei geschaut, sich an Petitionen beteiligt und informiert haben.

10.12.2014: Internationaler Tag der Menschenrechte – Macht mit!

Wie jedes Jahr wollen wir euch auch 2014 dazu einladen, den internationalen Tag der Menschenrechte mit uns zusammen zu nutzen, um gegen Menschenrechtsverletzungen in der ganzen Welt zu kämpfen. Auf dem Albertus Magnus Platz könnt ihr euch von 16.00 bis 19.30 Uhr am großen Amnesty International Briefmarathon beteiligen, der dieses Jahr der internationalen Stop Folter!-Kampagne gewidmet ist. Danach seid ihr herzlich zu Glühwein oder auch zu unserem einmaligen Stop Folter!-Dosenwerfen eingeladen, bei dem wir euch gern über die aktuelle globale Folterpraxis, deren Hintergründe und Gegenmaßnahmen informieren. Wir freuen uns auf euren Einsatz für die Menschenrechte!

Birlikte – Zusammenstehen für die Menschenrechte. Gegen Rassismus.

Vielen Dank für eure Teilnahme an unserer Fotoaktion für die Menschenrechte beim Birlikte in Köln! Das Ergebnis seht ihr oben. Mit eurer Hilfe konnten wir wieder mit vielen Unterschriften wichtige Urgent Actions unterstützen. Der Gewinner unserer Verlosung wird per Email benachrichtigt. Wir hoffen, ihr hatten an dem Tag genauso viel Spaß wie wir und seid trotz des Unwetters sicher nach Hause gekommen. Wer mehr Fotos von der Aktion sehen möchte, kann sie sich auf Facebook unter Amnesty International Hochschulgruppe Köln anschauen.

Menschenrechtsfestival am 18.07.2014



Am 18.07. fand das 3. Menschrechtsfestival organisiert vom Allerweltshaus e.V. statt. Die Amnesty Südstadtgruppe hatte gemeinsam mit unserer Hochschulgruppe und der save me Kampagne einen Infostand, bei dem sich Groß und Klein traf, um sich zu informieren, Petitionen zu unterschreiben und auch um Amnesty-Jute-Beutel zu bemalen. Mehr Infos zum alljährlichen Festival unter: http://www.menschenrechtsfestival.de/

Die Kölner Save-Me-Kampagne lädt ein! Cafe Mondial > Am Samstag, den 10.05.2014

Unsere Freunde der Save-Me-Kampagne Köln laden alle Interessierten zu einem wunderbaren Nachmittag mit syrischen Köstlichkeiten und spannenden Gesprächen in gemütlicher Runde ein. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Unterstützung von Flüchtlingen direkt vor Ort. Jeder, der sich engagieren möchte oder sich einfach Gedanken zu dem Thema macht, ist herzlich willkommen. Es gibt die Möglichkeit, die Menschen hinter der Kampagne kennenzulernen und sich einen direkten Eindruck zu verschaffen, wie die Situation von Flüchtlingen in unserer Stadt aktuell aussieht. Vor allem geht es an diesem Tag aber um ein entspanntes Kennenlernen, dass die Save-Me-Kampagne ermöglichen und unterstützen will. Kommt vorbei und tauscht euch aus!

Interessentenabend am Donnerstag, 24.04.2014, 20.00 Uhr in der ESG

Es ist wieder soweit: Das neue Semester hat begonnen und wir laden alle Erstsemester und jeden, der sich für die Arbeit von Amnesty International interessiert, zu einem Kennenlernabend ein! Wir stellen die Organisation Amnesty International und unsere Hochschulgruppe vor und wollen euch einen Einblick in unsere Arbeit geben. Danach ist jeder zu einem gemütlichen Abend mit Essen und Getränken eingeladen. Wir freuen uns, viele von euch am Donnerstag zu sehen!

Glühen für die Menschenrechte am 10.12.2013

Heute ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Weltweit gibt es an diesem Tag viele verschiedene Aktionen, die den Kampf für die Menschenrechte unterstützen und die globale Menschenrechtssituation kritisch hinterfragen. Die HSG Köln lädt euch ein, diesen Tag gemeinsam auf dem Albertus Magnus Platz der Uni Köln zu feiern. Ab 16 Uhr habt ihr die Möglichkeit, euch am diesjährigen Briefmarathon von Amnesty International zu beteiligen und danach einen Glühwein auf die Menschenrechte zu trinken. Also kommt vorbei, setzt euch ein und glüht mit uns!

Erstsemester- und Interessentenbegrüßung am 24.10.2013

Semesterbeginn auch bei der Amnesty Hochschulgruppe! Am 24.10.2013 laden wir alle Interessierten und Erstsemester zu einem Infoabend in die ESG ein (Adresse: siehe Kasten). Wir werden die Organisation Amnesty International vorstellen und euch etwas zur Arbeit unserer Hochschulgruppe erzählen. Wir freuen uns, ganz viele von euch begrüßen zu dürfen!

Ägyptenaktion und Festival contre le racisme

Am 12.06.2013 wollten wir auf die schwierige menschenrechtliche Situation in Ägypten aufmerksam machen, besonderer Schwerpunkt war das sehr problematische Thema Frauengewalt. Hierzu haben wir einen Stand auf dem Albertus-Magnus-Platz aufgebaut und Unterschriften gegen Folter und sexuelle Gewalt gegen Frauen gesammelt. Außerdem haben wir allen Besuchern unseres Standes die Möglichkeit gegeben, einen Jutebeutel individuell mit Farbe zu gestalten. Dazu hatten wir Schablonen mit einem Motiv des Street Art Künstlers El-Zeft dabei. Dieser hatte das Symbol der Nofretete, welches stellvertretend für das ägyptische Volk steht, an die Muhammed Muhammad-Straße gesprüht und als Zeichen seines Protestes die Nofretete mit einer Gasmaske versehen.


Nachdem wir unseren Stand abgebaut hatten, war aber noch lange nicht Schluss für uns, stattdessen sind weiter zum Festival contre la racisme gezogen. Auch hier haben wir sowohl Unterschriften gesammelt als auch die Möglichkeit gegeben, Jutebeutel zu gestalten. Unser Stand war den ganzen Abend umringt und am Ende des Abends waren alle Jutebeutel, die wir dabei hatten, aufgebraucht. Auch haben wir fast 200 Unterschriften sammeln können. Ein stattliche Summe Unterschriften und ein sehr erfolgreicher Tag!

Sommerfest ESG am 06.06.2013


Unsere HSG war auf dem Sommerfest der ESG mit einem Stand präsent. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Aufhängen unseres Banners hat uns freundlicherweise der Hausmeister unter die Arme gegriffen und unser markantes Gelb erfüllte fast den halben Raum. Wir haben verschiedene Flyer ausgelegt und Unterschriften gegen illegale Zwangsräumung in Kenia gesammelt. Das Sommerfest war gut besucht, so dass wir einige Unterschriften sammeln konnten. Auch haben sich einige Interessenten für unsere Gruppe gemeldet, so dass wir auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken konnten.

Summerstage am 01.06.2013


Am 01.06. 2013 stand mal wieder das Summerstage auf dem Programm. Wer es noch nicht kennt: Es findet einmal jährlich auf dem herrlichen Gelände des Tanzbrunnens statt und bietet jedes Jahr abwechslungsreiche Musik wie Folk, Soul und Reggae. Zahlreiche NGOs informieren die Besucher über ihre Arbeit, natürlich darf Amnesty dort nicht fehlen. Wir haben dankenswerterweise von unseren Freunden aus Bonn einen knallgelben Amnesty-Pavillon leihen können und ihn öffentlichkeitswirksam platzieren dürfen. Leider war es an dem Tag sehr windig, der Aufbau gestaltete sich entsprechend schwierig. Aber danke vieler fleißiger Helfer wurde auch dieses Problem rasch gelöst. Fleißig waren auch alle Unterschriftensammler: wir haben im Laufe des Tages fast 200 Unterschriften gegen illegale Zwangsräumung in Kenia sammeln können, ein toller Erfolg für uns und vor allem für die Menschenrechte!

Straßenaktion zu Ägypten


Wann: 12. Juni 2013 11:00

Wo: Universität Köln, Albertus-Magnus-Platz

Wir von der Hochschulgruppe Amnesty International Köln starten eine Straßenaktion auf dem Albertus-Magnus-Platz. Petitionen und Unterschriften werden zu Ägypten gesammelt. Im Vordergrund stehen die AI-Petitionen „sexuelle Gewalt beenden“ und „für ein Ägypten ohne Folter“.

Kleider- und Büchertauschparty

Diesen Sonntag, 21.04., veranstaltet das Netzwerk Kritischer Konsum der Universität (das sind die Hochschulgruppen „oikos“, „amnesty“, Fairer Handel“, „Eine-Weltladen“ und „conosco“ sowie „campus-grün“) von 12 bis 16 Uhr eine Kleider- und Büchertauschparty im ASTA Cafe (Universitätsstraße 16b in Sülz). Dazu gibt es Live-Musik sowie Kaffee- und Kuchen. Alles, was übrigbleibt, wird an das Sozialkaufhaus Emmaus gespendet. Alle Informationen rund um die Party auch bei Facebook zu finden. Mit dieser Aktion wollen wir helfen, dass nicht mehr getragene Kleidung nicht irgendwo in Afrika auf einem der großen Kleiderberge landet, sondern regional getauscht wird. Bitte lieber nur wenig gut erhaltene Kleidung oder Bücher mitbringen als seine Schränke zu entrumpeln.

Semesterstart in Köln

Selbstverständlich möchte auch die Amnestyhochschulgruppe den Semesterstart nutzen um auf sich aufmerksam zu machen und und viele Interessierte Mitglieder zu gewinnen.

Zu dem Zweck sind wir in der Woche vom 8. April bis zum 12. April am Montag, am Mittwoch und am Donnerstag mit einem Stand vor dem Philosophikum aktiv. Am Montag und am Donnerstag sind wir von 9.15 Uhr bis 10.15 Uhr, am Mittwoch von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr vor Ort. Außerdem gibt es am 24. April um 20 Uhr eine Inforveranstaltung für alle Interessenten in der ESG (AktivWerden – hier könnt ihr schauen wo die ESG ist). Wenn ihr Interesse habt kommt vorbei, wir freuen uns über jeden!

Max Herre 11.03.2013

„Hallo Welt“ heißt die aktuelle Tournee von Max Herre und Amnesty International begleitet sie. Am 11.03.2013 waren wir von der Hochschulgruppe bei seinem Kölner Konzert, um fleißig Unterschriften zu sammeln. Max Herre hatte sich im Vorfeld für zwei spezielle Petitionen (Azzu Saleiman und Mohamed Ehab Sayed) entschieden, beides Fälle aus Ägypten. Azzu Saleiman wurde 2011 während einer Demonstration von Soldaten schwer verletzt und kämpft heute dafür, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Mohamed Ehab Sayed demonstrierte 2011 auf dem Tahir Platz, wurde verhaftet und ohne Anwalt zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Um 19:00 Uhr war Einlass. Die Vorband startete um 20:15 Uhr. In dieser Zeit sammelten wir über 130 Unterschriften. Insgesamt kamen ca. 170 Unterschriften zusammen. Die Petitionen waren in Form einer Postkarte gestaltet, die direkt an die zuständige Institution bzw. Behörde geschickt wurde. Da jede Postkarte mit einer kleinen Spende für die 75 Cent Portokosten begleitet werden musste, können wir mit dieser großen Anzahl von Unterschriften sehr zufrieden sein.

Getragen wurde die Aktion vom Kölner AI Bezirk. Beteiligt waren die Asylgruppe, die englischsprachige Gruppe und unsere Hochschulgruppe.

10.12.2012 – Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember jedes Jahres wird anlässlich der im Jahre 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verfassten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der „Tag der Menschenrechte“ begangen. Amnesty International nutzt diesen Tag jedes Jahr, um Menschenrechtsverletzungen überall auf der Welt anzuprangern.

Selbstverständlich wollten auch wir von der Amnesty Hochschulgruppe Köln an diesem Tag auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Ausgerüstet mit UAs ( Urgent Actions – Was ist das?) bauten wir unseren Stand auf und zogen los, um möglichst viele Passanten zu informieren. Als besondere Aktion hatten wir geplant, eine große Amnesty-Kerze aus vielen einzelnen Kerzen zusammenzusetzen, welche noch für einige Aufmerksamkeit sorgen sollte. Als Standort wurde der Albertus-Magnus-Platz gewählt, direkt vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln.

Dieser 10. Dezember war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Trotz widrigster Temperaturen machten wir uns mit viel Enthusiasmus ans Werk. Wir präsentierten zwei Fälle des Amnesty International Briefmarathons 2012 und versuchten, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln. Tatsächlich gelang es uns, zahlreiche Menschen über die Anstrengungen von Amnesty International aufzuklären und so mehrere hundert Unterschriften zu gewinnen. Ein besonderes Highlight wurde unsere große Amnesty-Kerze, die nicht nur so manche Neugier weckte, sondern zugleich auch viel Wärme spendete. So konnte man sich nach geleisteter Unterschrift, getaner Arbeit oder noch andauernder Diskussion bei den kalten Dezembertemperaturen etwas aufwärmen. Wir als Hochschulgruppe waren sehr zufrieden und hoffen natürlich, dass die zusammengetragenen Unterschriften Wirkung zeigen werden und wir einige Leute mehr von unserer Arbeit überzeugen konnten.

Konsumrauschparty 15.11.2012

Am Donnerstag war es wieder soweit: Die einzig faire Party an der Uni Köln, die Konsumrauschparty, stand wieder an. Fair vor allem für die Produzenten der Getränke, die entweder fair gehandelt (die Produzenten bekommen einen Preis, der ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht) und/oder regional und aus kontrolliert biologischem Anbau stammten.

Veranstaltet wurde die Party vom Netzwerk Kritischem Konsum, was aus verschiedenen Hochschulgruppen der Uni besteht. Als Mitglied dieses Netzwerkes waren wir Mit-Veranstalter dieser Party, zahlreiche Mitglieder aus unserer Gruppe haben zu einem guten Gelingen der Party beigetragen.

Ersti-Begrüßung am 08.11.12 in der ESG (Bachemerstr. 27, 50931 Köln)

Dieser Abend ist an alle Interessierten gerichtet die einen Einblick in unsere Arbeit bekommen möchten. Es wird zunächst einen Vortrag über die Geschichte und Arbeit von Amnesty geben und danach eine gemütliche Runde mit Gebäck und Getränken. Also schaut vorbei wir würden uns sehr freuen!

FILMABEND

Montag 25.06.2012 – 19.30 Uhr im ASTA CAFE

DOKU: „Blut für Wasser“ und Expertenvortrag von Claudia Bergmann (Amnesty Co-Gruppe ISrael Palästina)

Während des 6-Tage Krieges 1967 eroberte Israel nicht nur das Westjordanland, sondern riss sich auch die dortigen Wasserquellen und Flüsse unter den Nagel. Jordanien, Israel und Palästina benötigen gleichsam das Wasser aus dem Westjordanland – Ein Gebiet in dem 13 Millionen Menschen leben. Doch das Wasser aus den Quellen reicht nur für eine anständige Versorgung von 5 Millionen. Die Macht über den Durst der Menschen und eine funktionierende Landwirtschaft liegt nun bei Israel und das Verhalten der israelischen Regierung ist oft Auslöser für Unruhen in Palästina und trägt nicht unwesentlich zum fortbestehen des Nahostkonfliktes bei. Doch was tun, wenn Entscheidungen das Wohl des eigenen Volkes beeinträchtigen würden? Die Entscheidung “Blut für Wasser” ist keine einfache – egal wer die Kontrolle über das Wasser hat. Doch sollte bewusst mit der wertvollen Ressource umgegangen werden. Genau dies wird oft kritisiert, wenn Israel z.B. Grapefruits mit gigantischen Wasseraufwand und künstlicher Bewässerung anpflanzt, obwohl sie diese viel günstiger aus wasserreichen Regionen importiert werden könnten.

Für den kleinen Hunger gibt es auch Snacks vom Eine-Welt-Laden.

FILMABEND

Dienstag 03.07.2012 – 19.30 Uhr im ASTA CAFE

„THE INVISIBLES: MIGRANTEN IN MEXIKO“ von Gael Garcia Bernal

10. November 2010 – Die vierteilige Kurzfilmreihe „The Invisibles“ („Die Unsichtbaren“) zeigt die harte Realität einer der gefährlichsten Reisen der Welt. Sie erzählt die Geschichten der Menschen, die sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den USA auf den Weg durch Mexiko machen. Jährlich springen Tausende Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge auf. Oft wird der Traum zum Albtraum. Viele erreichen niemals ihr Ziel: Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs von kriminellen Banden überfallen, vergewaltigt und sogar ermordet. Im Jahr 2009 wurden fast 10.000 MigrantInnen innerhalb von nur sechs Monaten entführt. Fast die Hälfte der Opfer behaupten, dass Beamte des Staates an ihrer Entführung beteiligt waren. Im August dieses Jahres wurden in Tamaulipas mehr als 70 illegale MigrantInnen getötet.

Gael García Bernal: Marc Silver Der mexikanische Schauspieler und Regisseur Gael García Bernal und der britische Regisseur Marc Silver haben sich gemeinsam mit Amnesty International auf den Weg gemacht. Sie sprachen mit MigrantInnen, MitarbeiterInnen von Hilfsorganisationen und Ärzten über ihre Erlebnisse. In bewegenden Bildern hielten sie fest, was normalerweise vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen bleibt: Die Geschichten der „Unsichtbaren“.

Dieses Semester machen wir Aktionen für Waffenkontrollen.

Ringvorlesung SoSe 2011 – Universität zu Köln – 13.04.2011 – 13.07.2011 – jeweils Mittwochs von 19.30-21.00

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gilt weltweit als Basis für Freiheit und Gerechtigkeit. Außer den bürgerlichen und politischen Rechten gehören dazu auch die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte. Darunter fallen beispielsweise das Recht auf Nahrung und Wasser, aber auch auf Bildung, faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit.

Menschenrechtsverletzungen gibt es vor allem in Entwicklungsländern, doch auch in Deutschland und anderen westlichen Staaten sind sie an der Tagesordnung. Die Globalisierung bringt es mit sich: weltweit nehmen transnationale Konzerne immer mehr Einfluss auf die Menschen und ihre Umwelt: Sie regeln das Arbeitsleben ihrer Angestellten, diktieren die Bedingungen örtlicher Zulieferer und beeinflussen die Standortpolitik. Häufig agieren die Unternehmer in Ländern, in denen gewerkschaftliche Rechte nicht beachtet und Oppositionelle verfolgt werden. Die als längst etabliert angesehen Menschenrechte verlieren hinsichtlich wirtschaftlichen Profits an Geltung, auch bei jenen, die sich für ihre Verbreitung aussprechen. Nicht nur die Staaten, sondern auch internationale Unternehmen tragen Verantwortung dafür, dass Menschenrechte eingehalten werden und nicht von Menschenrechtsvergehen profitiert wird.

In der diesjährigen Ringvorlesung werden verschiedenste Menschenrechtsproblematiken angesprochen, die in unserer globalisierten und marktwirtschaftlich orientierten Welt eine Rolle spielen. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern Menschenrechte und der alltägliche Konsum zusammenhängen. Darunter fallen die Aspekte Ressourcenerschließung unter Ausbeutung von Menschen und das Recht auf lebenswichtige Ressourcen wie Nahrung, Wasser und ein intaktes Klima. Aktuelle Themen, wie das Recht auf Wasser, welches erst 2010 in die Menschenrechtscharta aufgenommen wurde, die Gewinnung von Öl, Ausbeutung von Frauen und Kindern v.a. bei der Textilproduktion werden behandelt. Ein weiterer Themenbereich umfasst den Menschen als Ware; in Form moderner Sklaverei, Zwangsprostitution und Organhandel.

Zusammengeführt werden diese Bereiche durch die Thematisierung der Rolle der Menschenrechte in internationalen Unternehmen und im Zusammenhang mit Wirtschaft unter Berücksichtung aktueller Debatten um den Begriff der Menschenrechte beleuchtet. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach globaler Gerechtigkeit sowie der Frage nach den gesamtgesellschaftlichen und individuellen Möglichkeiten, diese unter Achtung der Menschenrechte und der globalen Rechtsstaatlichkeit zu fördern und als Konsument Verantwortung zu übernehmen.

Die Ringvorlesung der Amnesty International Hochschulgruppe der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie unter Leitung von Frau Prof. Dr. Fuchs im SoSe 2011 richtet sich an interessierte HörerInnen aller Fakultäten. Im Rahmen des Studiums Integrale können Bachelor-Studierende für diese Veranstaltung 4 ETCS erhalten.

Wie auch letztes Jahr bemühen wir uns namenhafte Referenten aus verschiedenen Institutionen und Bereichen für unser Projekt zu begeistern um einen komplexen Einblick in die Thematik zu ermöglichen.

Vorlesungsplan

I. (13.04.2011) Einführung: Menschenrecht und Ressourcen: Prof. Dr. Martina Fuchs (Universität zu Köln)

Begriff der Menschenrechte, aktueller Stand in wissenschaftlicher Theorie und gesellschaftlicher Praxis mit Fokus auf den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten
– Zusammenhang von Globalisierung, dem alltäglichen Konsum und Menschenrechtsverletzungen
– Diskrepanz zwischen dem westlichen Ideal der Förderung der Menschenrechte und dem wirtschaftlichen Profit durch Missachtung der Menschenrechte

II. Menschenrechtsverletzungen bei der Erschließung von Ressourcen

II.1.(20.04.2011) Öl im Nigerdelta Antje Breucking (Amnesty International Deutschland)

Auswirkungen der Ölindustrie auf die Lebensumstände der Bevölkerung in Nigeria am Beispiel des Ölunternehmens Shell:
Kontaminierung eines empfindlichen Ökosystems und 2000 Städten und Dörfern

II.2. (27.04.2011) Ausbeutung in der Textilindustrie Christiane Schnura (Kampagne für saubere Kleidung)

Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländern, Löhne unter Existenzminimum und 16 Arbeitsstunden pro Tag. Vor allem Frauen sind davon betroffen, oft auch Kinder.
Einfluss unseren Konsumverhaltens auf die Arbeitsbedingungen

II.3. (04.05.2011) Blutdiamanten Anne Jung (Medico International)

Finanzierung von Bürgerkriege, Terror und Morde Schmuggel der Rohdiamanten aus Entwicklungsländern in die Industriestaaten

II.4. Kinderarbeit und Kinderrecht Kerstin Bücker (Unicef, Bereich Kommunikation & Kinderrecht)

– weltweit arbeiten 126 Mio. Kinder unter 15 Jahren unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen, und etwa die dreifache Anzahl sind Erwerbstätige Kinder
– Verrichtung der niedersten und schwersten Arbeiten verrichten; in Steinbrüchen, Fabriken, Plantagen oder gar als Mienensucher und Drogenkuriere

III. Die Ware Mensch

III. 1. (18.05.2011) Menschenhandel Behshid Najafi (Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistiscge Ausbeutung)

Zahl von Sklaven wird weltweit auf zwischen 12-27 Millionen geschätzt. Der durchschnittliche Preis für einen Menschen liegt bei 90$ und ist damit geringer als jemals zuvor. Die Menschen werden als Arbeiter, Hausdiener oder Sexsklaven eingesetzt.
Drei Gründe führen vor allem zu dem starken Anstieg des Menschenhandels: das Populationswachstum, der rapide soziale und wirtschaftliche Wandel und die Korruption vieler Regierungen, die den Menschenhandel nicht stoppen.

III.2. (25.05.2011) Organhandel Dr. Ruth-Gaby Vermot-Mangold (Parlamentarische Versammlung des Europarates)

– Körper des Menschen als Ressource, Mechanismen des Organhandels
– Bedingungen seines „wirtschaftlichen Erfolges“ und Maßnahmen zur Eindämmung mit Schwerpunkt auf die Rolle und die Handlungsmöglichkeiten der EU

III.3. (08.06.2011) Flüchtlinge in Europa & Flüchtlingspolitik -noch offen- – Ausbeutung von Flüchtlingen & Europäische Flüchtlingspolitik Umgang mit illegalen Flüchtlingen in der EU

IV. Recht auf Ressourcen

IV.1. (01.06.2011) Menschenrecht Wasser Dr. Kim Weidenberg (FIAN Deutschland)

– Jedes Jahr sterben ca. 2 Mio. Menschen an den Folgen unsauberen Wassers und ca. 1 Mrd. Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Wasser oder Sanitäranlagen.
– Wasser als wirtschaftlich wichtige Ressource, Zerstörung von Wasserressourcen durch die Auswirkungen wirtschaftlicher Aktivitäten zerstört werden.
– Die Voraussetzungen dafür, dass das Recht auf Wasser 2010 zum Menschenrecht deklariert wude

IV.2. (22.06.2011) Menschenrecht auf Klimaschutz Dr. Theodor Rathgeber (Institut für interkulturelle Kompetenz & Didaktik)

– Der Klimawandel hat bereits heute spürbare Auswirkungen auf die weltweiten Ernteerträge und die Verfügbarkeit von Trinkwasser. Rund 150.000 Menschen kommen jährlich durch die Folgen des Klimawandels ums Leben, in Zukunft wird die Unterernährung weiter steigen und Krankheiten wie Malaria zunehmen.
– Dringlichkeit klimaschützender Maßnahmen, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer humanen Umsetzung, Debatte um die Erweiterung der Menschenrechte auf den Klimaschutz

V. Die wirtschaftliche Perspektive

V.1. (29.06.2011) Wirtschaft, Global Governance und Menschenrechte Dr. Brigitte Hamm (Universität Duisburg-Essen)

– Ist die Einhaltung der Menschenrechte in einer globalisierten Welt wirtschaftlich tragbar?
– Ansätze, wie eine globale Wirtschaft unter Einhaltung der Menschenrechte aussehen könnte. Globalisierungsprozess, der den Forderungen der demokratischen Rechtsstaatlichkeit gerecht wird

V.2. (06.07.2011) Corporate Social Responsibility Dr. Peter Thimme (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft)

Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung durch ökologisch und gesellschaftlich verantwortliches Handeln auf Seiten der Unternehmen. Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung als Unternehmenskonzept zur Imageförderung?

V.3. (13.07.2011) Microfinancing Prof Dr. Udo Reifner, Institut für Finanzdienstleistungen

– Instrument zur Reduzierung der Armut?
– Positive und negative Erfahrungen der Kreditnehmer, Chancen die das Microfinancing in Entwicklungsländern zum Aufbau von Kleinstunternehmen bietet

(Bei Fragen kontaktiert bitte : e.mailaender@gmx.net, mona.rybicki@gmx.de )

Aktuelle Infos gibt es auch auf unserer Facebook Gruppe zur Ringvorlesung.
Facebook Gruppe Wirtschaft, Menschenrechte und Konsum

Ringvorlesung Sommersemester 2010

Menschenrechte in Europa – In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen (Prof. Dr. Thomas Jager)

Menschenrechte gelten in unserer Gegenwart, zumindest in den westlichen Kulturkreisen, als besonders schätzenswert sie gehören zur Identität westlicher Staaten. Aber auch vor unserer Haustür ist ihre Umsetzung teilweise umstritten, und einige Menschenrechte werden nicht uneingeschränkt geachtet. Denkt man etwa an die Behandlung von Flüchtlingen oder Menschen ohne Papiere in den Ländern der EU, an die Diskussionen um die Aufweichung des Folterverbots oder an die Gefährdung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter, wird die Spannung zwischen Anspruch und Wirklichkeit deutlich.

Die europäische Auseinandersetzung mit Menschenrechten steht in drei Spannungsverhältnissen. Kann ihre Konzeption erstens universelle Gültigkeit beanspruchen oder handelt es sich um ein eurozentrisches Konzept, das einem westlich-christlich geprägten Leitbild entstammt und nicht auf der ganzen Welt umgesetzt werden kann? Welche Werte dominieren zweitens die Menschenrechte liberale, soziale oder Entwicklungswerte? Und was geschieht drittens, wenn menschenrechtliche Werte in Widerspruch zueinander geraten, wie Freiheit und Sicherheit? Geben wir, um ein aktuelles Beispiel zu nennen, unsere Freiheit zu Gunsten der Sicherheit auf, indem wir Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchungen und Körperscanner zulassen und tauschen wir dadurch den Schutz unserer physischen Integrität gegen die Schutzlosigkeit des „gläsernen Menschen„?

Diesen Fragen widmet sich die Ringvorlesung der Amnesty-International-Hochschulgruppe der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen (Professor Dr. Thomas Jäger) im Sommersemester 2010. Sie wird von ReferentInnen verschiedener Universitäten und Bildungseinrichtungen gehalten, die aus ihrer Beschäftigung mit Menschenrechtsfragen berichten und ihre Sicht zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung richtet sich an Hörer aller Fakultäten, vor allem aus dem sozial-, rechts- und humanwissenschaftlichen Bereich sowie aus der philosophischen Fakultät. Für Bachelor-Studenten besteht bei regelmäßiger Teilnahme und Anfertigung einer Hausarbeit die Möglichkeit, im Rahmen des Studium Integrale vier ECTS-Punkte zu erwerben. Die Vorlesung findet vom 20. April bis 13. Juli 2010 jeden Dienstag von 19.30 bis 21.00 Uhr in Hörsaal II des Hauptgebäudes statt.

Die Anmeldung zum Kurs (nicht zur Prüfung!) ist über Ilias problemlos möglich: http://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto_uk_crs_243410.html

Themen (ggf. in anderer Reihenfolge):

Im Zentrum jeder Veranstaltung steht jeweils eine konkrete menschenrechtliche Debatte, über die Bezug auf die drei oben genannten Spannungsverhältnisse genommen werden soll:

         Filmvortrag: Weibliche Genitalverstümmelung  ein Problem auch in Europa (20. April 2010) 
         Renate Bernhard (Journalistin und Filmemacherin)
         Kurzbeschreibung: Weibliche Genitalverstümmelung?

         Polizeiliche Übergriffe (27. April 2010) 
         Prof. Dr. Thomas Feltes  und Astrid Klukkert (Universität Bochum)
         Polizeiliche Übergriffe?

         Die Responsibility to Protect (4. Mai 2010)
         Anne Rausch (Universität Köln)
         Responsibility to Protect

         Asylrecht in den Staaten der EU (11. Mai 2010) 
         Wolfgang Grenz (Amnesty International) 
         Asylrecht in den Staaten der EU

         Medien und Menschenrechte (18. Mai 2010)
         Arnd Henze (Stellvertretender Auslandschef des WDR Fernsehen)
         Medien und Menschenrechte

         Gemischte Bilanz  die globale Menschenrechtspolitik der EU (1. Juni 2010) 
         Prof. Dr. Hartwig Hummel (Universität Düsseldorf) 
         Globale Menschenrechtspolitik der EU

         Das Recht auf Schutz persönlicher Daten im digitalen Zeitalter (8. Juni 2010) 
         Prof. Dr. Dr. Spiros Simitis (Universität Frankfurt am Main)
         Schutz persönlicher Daten?
         Die Diskussion um das absolute Folterverbot (15. Juni 2010) 
         Prof. Dr. Volker Erb (Universität Mainz)
         Diskussion um das absolute Folterverbot

         Themengebiet: Das Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit in Deutschland (22. Juni 2010) 
         Bundesminister a.D. Gerhart Baum
         Sicherheit und Freiheit in Deutschland

         Die Debatte um das Luftsicherheitsgesetz (29. Juni 2010)
         Prof. Dr. Elmar Giemulla (FH Bund Brühl, TU Berlin)
         Debatte um das Luftsicherheitsgesetz

         Terrorismusbekämpfung: Diskussionen um das Feindstrafrecht (6. Juli 2010)
         Dr. Miguel Polaino-Orts (Universität Sevilla)
         Diskussionen um das Feindstrafrecht

         Klausur (13. Juli 2010)
         Klausur

Kontakt:

Sophia Sabrow
Henrike Steimer

Nachrichten-Archiv

+++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++

Am 13. Juli findet um 19.30 Uhr die Klausur unserer Ringvorlesung „Menschenrechte in Europa“ statt.


+++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++

Voller Erfolg für die Menschenrechte! über 350 Interessierte besuchten den ersten Vortrag unserer Ringvorlesung am 20. April. 30 bis 50 Studierende kamen wegen ÜberfÜllung leider nicht mehr in den Saal.

Daher haben wir eine Raumänderung veranlasst: Die kommenden Vorträge finden aufgrund der großen Nachfrage ab sofort in Hörsaal II im Hauptgebäude statt, Tiefgeschoss hinten rechts.


+++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++

Ringvorlesung: Menschenrechte in Europa

Auch vor unserer Haustür ist die Umsetzung von Menschenrechten teilweise umstritten, und einige Rechte werden nicht uneingeschränkt geachtet. So zeigen Themen wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter, die Diskussion um die Aufweichung des Folterverbots oder die Todesstrafe in Weißrussland Streitpunkte auf, die reflektiert werden müssen. Diesen Spannungslinien widmen wir in uns in einer Vorlesungsreihe, die wir für das Sommersemester 2010 mit dem Lehrstuhl für Internationale Beziehungen (Prof. Dr. Jäger) organisieren. Zu den insgesamt zwölf Veranstaltungen laden wir jede Woche Referenten ein, die aus ihrer Beschäftigung mit Menschenrechten berichten und mit uns diskutieren. Bachelor-Studenten können im Rahmen des Studium Integrale vier ECTS-Punkte erwerben.

Die Vorlesung findet vom 20. April bis 13. Juli 2010 statt.

– Wann? Dienstags, 19:30-21:00 Uhr
– Wo? Hörsaal II (Hauptgebäude)

Weitere Informationen sind hier zu finden: Ringvorlesung SS 10

Amnesty und die Olympischen Spiele 2008


Im Sommersemester 2008 haben wir uns intensiv um die Menschenrechtssituation in der Volksrepublik China gekümmert. Anlässlich der Olympischen Spiele in Peking hatte Amnesty International die Losung „Gold für Menschenrechte“ ausgegeben.

Zu diesem Thema organisierten wir einen Stand am Neumarkt, zeigten einen Film im Hörsaalgebaude, nahmen am deutschlandweiten „Fackellauf der Menschenrechte“ teil und informierten beim Unilauf (s.u.). Außerdem zeigten wir eine Ausstellung im Mensa-Café der Hauptmensa des Kölner Studentenwerks.

Während des gesamten Semesters arbeiteten wir mit anderen Amnesty-Gruppen in Deutschland zusammen. Ein interessanter Artikel über Amnesty-Aktionen zu Olympia findet sich in der „Zeit“. Klick


Pressemitteilung: Der Unilauf im Zeichen der Menschenrechte

Ein gelbes Armband für die Solidarität: Das trugen beim Unilauf am Aachener Weiher am 18. Juni dieses Jahres über 1.000 Läuferinnen und Läufer. Möglich wurde das durch das Engagement der Kölner Hochschulgruppe von Amnesty International: Sie hat für die deutschlandweite Kampagne Gold für die Menschenrechte anlässlich der diesjährigen olympischen Spiele in Peking die gelben Armbänder ausgeteilt und Unterschriften für verfolgte und entrechtete Menschen in China gesammelt.

Menschen wie Jaranbayar Soyolt, ein mongolischer Staatsbürger, der zu Beginn dieses Jahres während einer Geschäftsreise am Flughafen von Peking von der chinesischen Polizei verhaftet wurde: Der 48-Jährige ist Gründer mehrerer Menschenrechtsgruppen in der Mongolei und setzt sich für ethnische Minderheiten in China ein. Die chinesischen Behörden halten ihn ohne Anklage an einem unbekannten Ort fest. Mitglieder von Amnesty International aus der ganzen Welt fordern den Leiter der Amtes für öffentliche Sicherheit in Peking in einem Appellschreiben auf, den Haftort von Jaranbayar Soyolt bekanntzugeben und den Menschenrechtsverteidiger freizulassen, sofern er wegen keiner erkennbaren Straftat angeklagt und in Übereinstimmung mit internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren vor Gericht gestellt wird.

Mit Appellschreiben wie diesem setzt sich Amnesty International für Menschen aus aller Welt ein: Dazu zählen beispielsweise Jugendliche, die im Iran zum Tode verurteilt werden, Krebskranke, denen die israelische Armee in Gaza die Ausreise verweigert oder religiöse Minderheiten, die im ostafrikanischen Eritrea verfolgt und willkürlich inhaftiert werden. Auch die Kölner Hochschulgruppe sammelt mit auffälligen Aktionen immer wieder zahlreiche Unterschriften. Der friedliche Protest fährt in rund 40 Prozent der jährlich rund 300 Appellfälle zum Erfolg: Gewaltlose politische Gefangene werden freigelassen, Folter wird unterbunden, Todesurteile werden in Haftstrafen umgewandelt. Adressaten der Appellschreiben, der sogenannten „Urgent Actions“ (UA), können Staatspräsidenten oder Minister sein, aber auch Richter und Staatsanwälte, Generäle und Polizisten, Behörden und Unternehmen.

Aktionen 2011

Aktion Mütersterblichkeit in Burkina Faso auf dem Albertus Magnus Platz

Aktionen Sommersemester 2010

Vortrag AI-Juristengruppe

Am Donnerstag, den 6. Mai, besuchten wir den Vortrag der AI Juristengruppe zum Thema: Angriffskriege vor das Weltgericht? – Können die Verursacher von Kriegen mit den Mitteln des Völkerstrafrechts zur Verantwortung gezogen werden?
Streitgespräch zwischen:

  -       Prof. Andreas Paulus
          Richter des Bundesverfassungsgerichts 
  -       Prof. Claus Kreß
          Mitglied der deutschen Regierungsdelegation bei den
          Verhandlungen über das Verbrechen der Aggression

Wann? Donnerstag, 06.05., 20 Uhr
Wo? Hörsaal II (Hauptgebäude)

Aktionen Wintersemester 2009/2010

Film „Milk“

Am Donnerstag, 28. Januar, zeigten wir in Kooperation mit dem AStA-Film den Film „Milk“, ein US-amerikanischer Spielfilm, der sich mit der Biographie des Bürgerrechtlers Harvey Milk auseinandersetzt, der im San Francisco der 1970er Jahre zur Ikone der Schwulen- und Lesbenbewegung aufstieg.

Wann? Donnerstag, 28. Januar, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos zum Film: http://de.wikipedia.org/wiki/Milk
Presseschau: http://www.film-zeit.de/

Film „BirdWatchers“

Am Donnerstag, 3. Dezember, zeigten wir in Kooperation mit dem AStA-Film den Film „BirdWatchers“, ein brasilianischer Spielfilm, der die Landnahme reicher Farmer an traditionell lebenden Indianerstämmen thematisiert.

Wann? Donnerstag, 3. Dezember, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos zum Film: http://en.wikipedia.org/wiki/BirdWatchers_%28film%29

Presseschau: http://www.film-zeit.de/

Wohnen in Würde – Aktion Kambodscha

Amnesty International hat sich dieses Jahr das Schwerpunktthema „Wohnen in Würde“ gesetzt. Auch wir wollten daran mitwirken, daher konntet ihr uns am Dienstag, den 17. November, in Aktion auf dem Albertus-Magnus-Platz erleben.

Mit einer interaktiven Performance haben wir auf die problematische Menschenrechtssituation in Kambodscha hingewiesen. Teilweise illegal errichtete Wohnviertel werden dort regelmäßig mit Polizeigewalt niedergerissen, ohne den Bewohnern, denen haufig das Nötigste zum Leben fehlt, einen Ersatz anzubieten.

Los gings um 13.30 Uhr, gegen 16.30 Uhr zogen wir Bilanz, unter anderem konnten wir mehrere hundert unterstützende Unterschriften verbuchen.

Helen von der Hoeden, Jan Schrader, Eva, Constantin Heck, Andreas, Stefan Etgeton, Nora Hoppe, Laura Pasch (v.l.)

Infos von AI: http://www.amnesty.de/Mit-Menschenrechten-gegen-Armut/Wohnen-In-Wuerde

Weitere Impressionen der Aktion findet ihr in der Sektion „Fotos“.

Aktionen Sommersemester 2009

Film „Let’s make money“

Am Donnerstag, 16. Juli, zeigten wir in Kooperation mit dem AStA-Film den Film „Let’s make money“, eine österreichische Dokumentation, die sich kritisch mit dem Thema weltweite Finanzsysteme auseinandersetzt.

Wann? Donnerstag, 16. Juli, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos zum Film: http://www.letsmakemoney.at/
Presseschau: http://www.film-zeit.de/

Unilauf

Am 17. Juni fand der Unilauf statt, rund um den Aachener Weiher.

Wir waren wie in den vergangenen Jahren mit einem Stand präsent, der dieses Jahr unter der Prämisse „Wirtschaft und Menschenrechte“ stand. 2008 sorgte unsere Gruppe für einige Aufmerksamkeit, indem wir an alle Läufer „gelbe Armbänder für die Solidarität“ austeilten, um anlässlich der Olympischen Spiele auf die Menschenrechtssituation in der Volksrepublik China aufmerksam zu machen.

Außerdem hat sich ein Amnesty-Laufteam gebildet. Unsere Gruppe hat sich wie letztes Jahr für den 10-km-Fitness-Lauf gemeldet. Dieser ging um 19.30 Uhr los, Anmeldung eine Stunde vor Start. Um 17.30 Uhr startete außerdem der 5-km-Fun-Run.

Alle passionierten Lßuferinnen und Läufer konnten ihre Unterstütung für AI zum Ausdruck bringen, indem sie in unserer Gruppe mitliefen. Zahlreiche Sportbegeisterte meldeten sich unter http://www.unilauf.de an und traten dem Amnesty-Team bei.

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Film „Maria voll der Gnade“

Am Donnerstag, 18. Juni, zeigten wir in Kooperation mit dem AStA-Film den Film „Maria voll der Gnade“ zum Thema Drogenschmuggel in die USA durch kolumbianische Jugendliche.

Wann? Donnerstag, 18. Juni, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos zum Film: http://newline.com/properties/mariafullofgrace.html
Presseschau: http://www.film-zeit.de/

Festival contre le racisme

Vom 8. bis 10. Juni fand an der Universität das traditionsreiche Festival contre le racisme des AStA statt. Das Motto war „60 Jahre und kein bisschen weise“ und spielte damit auf den 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an. Zu den Interpreten des musikalischen Hauptprogramms zählten unter anderem „Olli Schulz und der Hund Marie“.

Am Mittwoch, 10. Juni, organisierten wir einen Stand auf dem Albertus- Magnus-Platz und umrahmten damit das Festival mit menschenrechtsrelevanten Informationen und Urgent Actions.

Film „Lilja 4-ever“

Am Donnerstag, 28. Mai, zeigten wir in Kooperation mit dem AStA-Film den Film „Lilja 4-ever“ zum Thema Zwangsprostitution und Menschenhandel aus Osteuropa.

Wann? Donnerstag, 28. Mai, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos und Trailer zum Film: http://www.lilja-4-ever.de/
Presseschau: http://www.film-zeit.de/

Vortrag: Menschenrechte im Tschad

Am Mittwoch, dem 20.05.09, 19.30 Uhr, präsentierte die AI Hochschulgruppe in H 80 (Philosophikum) einen Vortrag von dem Menschenrechtsverteidiger Patrice Bendounga. Er gehört zu der jungen mutigen tschadischen Generation, die sich trotz permanenter Gewalt und Repression für den Frieden im Tschad engagiert.

Patrice Bendounga ist seit einigen Jahren Vorstandsvorsitzender der Association Tchadienne Pour La Non Violence (ATNV). Die ATNV kämpft für Menschenrechts- und Friedenserziehung an den Schulen, für eine friedliche Konfliktlösung zwischen den Nomaden und den Bauern und für die Unterstützung der Flüchtlinge aus Darfur und dem Osten des Tschad. Im Rahmen der Kampagne Publish what you Pay setzt er sich für mehr Transparenz in der Verwaltung der tschadischen Erdöl-einnahmen ein.

Der Vortrag fand in französischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung statt.

Aktionen Wintersemester 2008/2009

Film „Trade“

Am Donnerstag, 22. Januar, zeigten wir in Kooperation mit dem Asta den Film „Trade“ zum Thema Menschenhandel zwischen USA und Mexiko.

Wann? Donnerstag, 22.01., 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos und Trailer zum Film: http://www.trade-derfilm.de/

Film „Blood Diamond“

Am Donnerstag, 11. Dezember, zeigten wir in Kooperation mit dem Asta den Film „Blood Diamond“ über den Bürgerkrieg in Sierra Leone.

Wann? Donnerstag, 11.12., 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos und Trailer zum Film:
http://wwws.warnerbros.de/blooddiamond/ http://www.amnesty.de/umleitung/2007/deu05/024?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml

Tag der Menschenrechte

Mittwoch, 10. Dezember, war der Internationale Tag der Menschenrechte. 2008 stand er unter einem ganz besonderen Vorzeichen: Die Verabschiedung der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen jährte sich zum 60. Mal. Die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung ratifizierte Erklärung ist Grundlage der Arbeit von Amnesty International und aller anderen Menschenrechtsorganisationen.

Daher stand der Tag auch in Köln ganz unter dem Motto „60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Aus diesem Anlass erarbeiten wir eine neue Ausstellung im Hörsaalgebäude, die die Artikel der Erklärung ins Gedächtnis rief, und legten passende Urgent Actions aus, welche von vielen Studierenden unterzeichnet wurden.

Weihnachtsbriefaktion

Am Donnerstag, 4. Dezember, haben wir für unsere Spender Weihnachtskarten gebastelt und Postkarten an Gefangene im amerikanischen Todestrakt, der Texas Deathrow, geschrieben.

Stand bei Punkfestival

Am Samstag, 28. November, organisierten wir einen Stand beim Punkfestival im Bürgerzentrum Ehrenfeld.

Homepage des Festivals: http://www.bueze.de

Film

Die Amnesty-Hochschulgruppe zeigte in Kooperation mit dem Asta die Dokumentation „Im Schatten des Bösen“ zum Thema Menschenrechtsverletzungen im Kongo.

Wann? Donnerstag, 13. November, 19:30 Uhr
Wo? Hörsaal A1, Hörsaalgebäude

Infos und Trailer zum Film: http://im-schatten-des-boesen.de/

Vortrag

Am Donnerstag, 30.10.2008, hatten wir gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Amnesty-Juristinnen und -Juristen zu einem Vortrag zum Thema „Wachstum trotz Verantwortung? – Freiwillige Selbstverpflichtung transnationaler Unternehmen für Menschenrechte und Umweltschutz“ in Hörsaal XXIV geladen.
Wachstum trotz Verantwortung?
Freiwillige Selbstverpflichtung transnationaler Unternehmen für Menschenrechte.

Die letzten von der Globalisierung geprägten Jahre zeichnen sich durch einen enormen Anstieg von Auslandsinvestitionen transnationaler Unternehmen aus. über Auslagerung der Produktion in Länder mit billiger Arbeitskraft wird täglich in den Medien kontrovers diskutiert.

Der Grund für diese niedrigen Produktionskosten liegt gerade auch in kaum vorhandenen sozialen, arbeitsrechtlichen und umwelttechnischen Normen und Kontrollen in jenen Ländern. Daran entzündet sich seit langem eine heftige, internationale Debatte über die Verantwortung auch hiesiger transnationaler Unternehmen, die von dieser billigen Produktion direkt profitieren. Im Kern dieser Debatte steht die freiwillige Selbstverpflichtung von Unternehmen für bestimmte Verhaltenskodices, und ob diese die prekäre Menschenrechtslage effektiv verbessern.

Die Amnesty-International-Hochschulgruppe und der Arbeitskreis Juristinnen und Juristen des Kölner Bezirks von Amnesty International laden für Donnerstag, den 30.10.2008, um 19.45 Uhr zu der Veranstaltung „Wachstum trotz Verantwortung? – Freiwillige Selbstverpflichtung transnationaler Unternehmen für Menschenrechte und Umweltschutz“ in den Hörsaal XXIV im Hauptgebäude der Universität zu Köln ein.

Als Referentin haben wir unter anderem Antje Breuking, Corporate-Social-Responsibility-Expertin von Amnesty International, gewinnen können. Sie wird ein umfassendes Bild des völkerrechtlichen Rahmens der Selbstverpflichtung transnationaler Unternehmen und deren effektiven Nutzen aufzeigen. Schließen wird sie mit einer Bestandsaufnahme und den Forderungen von Amnesty International zu diesem Thema.

Im Anschluss an den Vortrag ist Raum für Fragen und Diskussion mit den Referenten. Unsere Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an JuristInnen, sondern an alle an diesem aktuellen Thema Interessierten.

Aktionen Sommersemester 2008

Stand am Neumarkt im Rahmen der „Gold für Menschenrechte“-Aktion
17. bis 24.07.08: Ausstellung im Mensa-Café
10.07.08: Film im Hörsaalgebäude zum Thema Menschenrechte in China
Fackellauf der Menschenrechte am Aachener Weiher
Aktion zu „60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“
Teilnahme am Unilauf
Mitwirken am ESG-Gottesdienst in der Sandkapelle
Jeden Donnerstag Stand im Philosophikum

Aktionen 2006 und 2007

Filme: Das Leben des David Gale, Hotel Ruanda, Paradise Now

Spendensammeln (6x)
Mitwirken am ESG-Gottesdienst (2x)
Stand für 1. Semester
AI-Party
Konzert mit Kongorappern
Edelweißpiratenfestival (2x)
Rock am Ring
Aktion zum Weltjugendtag
Aktion zum Evangelischen Kirchentag
Unilauf (2x)
Festival während der Fußball-WM
Steine für den Park der Menschenrechte bauen
Vortrag mit Peace Brigades
Vortrag mit Menschenrechtler Namegabe
Vorträge Todesstrafe
Jeden Donnerstag Stand

Aktionen im Wintersemester 2005/2006

Im letzten Semester haben wir zusammen mit dem Asta mehrere Filme gezeigt und bei dieser Gelegenheit Unterschriften gesammelt, zum Beispiel „Hotel Ruanda“.

Ein weihnachtliches Spendensammeln brachte wieder Geld in unsere Portokasse für weitere Unterschriftenaktionen.

Für die Fachschaftsparty der Ethnologen organisierten wir ein Hip Hop-Konzert. Dort trat eine Gruppe aus der Demokratischen Republik Kongo auf. Die Bandmitglieder wohnen in Deutschland, treten aber auch in der DRK auf, um für freie, demokratische Wahlen einzutreten.

Bei unseren Infoständen im Philosophikum kamen wieder viele wichtige Unterschriften für Eilaktionen gegen Menschenrechtsverletzungen in aller Welt zusammen.

Aktionen im Sommersemester 2005

Weltweit sind rund 650 Millionen Kleinwaffen im Umlauf, jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Im Sommersemester 2005 haben wir auf mehreren Festivals für die Kampagne „Waffen unter Kontrolle!“ von Amnesty International, Oxfam und IANSA geworben. Die drei Organisationen fordern eine UN-Resolution gegen unkontrollierten Waffenhandel. Ziel ist, dass bis Juli 2006 eine Million Menschen auf der ganzen Welt per Foto den Antrag unterstützen. Die Bildergalerie soll Regierungsvertretern auf der UN-Konferenz im Juli 2006 überreicht werden. Jeder, der sich an dieser Aktion noch nicht beteiligt hat, kann unter controlarms.org ein Foto von sich uploaden.

Wir haben bei Rock am Ring, Rheinkultur und beim Edelweisspiraten-Festival Bilder für die Kampagne gesammelt. Außerdem war dies beim Summer Jam geplant, doch leider haben uns die Organisatoren nach mehrwöchigem Hin und Her keine Standgenehmigung auf dem Festival-Gelände erteilt. Was uns nicht davon abhalten wird, es im nöchsten Jahr wieder zu versuchen.

Bei zwei Spendensammlungen in der Kölner Innenstadt, in Kneipen und am Aachener Weiher kamen erstaunliche Beträge zusammen. Das Geld geht je zur Hälfte in unsere Gruppenkasse und an die deutsche Sektion von Amnesty International.

Mehrere Unigruppen-Mitglieder verblüfften beim Kölner Uni-Lauf am Aachener Weiher mit unerwarteten sportlichen Leistungen. Vor allem war bei diesem Lauf aber wichtig, mit lautstarken Fans und zahlreichen Läufern darauf aufmerksam zumachen, dass die Hochschulgruppe existiert und sich nicht nur im stillen Kämmerlein trifft. Das ist gelungen.

Das Campusradio der Kölner Uni produzierte einen Beitrag über uns. Außerdem war der neue lokale Fernseh-Sender „Center TV“ bei unserer letzten Spendensammlung dabei und wird im September ausführlich über unseren Einsatz für die Menschenrechte berichten.

Zusammen mit der Kölner Asyl-Gruppe von Amnesty haben wir im Mai eine einwöchige Ausstellung betreut, bei der die Probleme, Schwierigkeiten und Ängste von Flüchtlingen dargestellt wurden. Erfreulich viele Besucher ließen die Eindrücke auf sich wirken.

Auch beim Steinegießen im Menschenrechtspark vor der ESG, bei der Menschenrechte verewigt wurden, haben wir mit der Asylgruppe zusammengearbeitet.

Außerdem gab es in diesem Semester alle 14 Tage einen Infostand im Philosophikum der Kölner Uni, bei dem wir Unterschriften für Eilaktionen zu unseren vier Schwerpunktländern gesammelt haben.

Aktionen 2004

    * Teilnahme am Unilauf
    * Vorführung des Films "09/11/04" in Kooperation mit dem Asta-Film
    * Aktion zum Tag der Menschenrechte in der Schildergasse
    * Infostände am Universitätstag und am Internationalen Studententag
    * Weihnachts-Spendenaktion
    * Organisation eines Vortrags über Weissrussland

Das Online-Magazin campus-web.de hat über unseren Auftritt auf der Schildergasse berichtet.

13. März 2019