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10.12.2012 – Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember jedes Jahres wird anlässlich der im Jahre 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verfassten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der „Tag der Menschenrechte“ begangen. Amnesty International nutzt diesen Tag jedes Jahr, um Menschenrechtsverletzungen überall auf der Welt anzuprangern.

Selbstverständlich wollten auch wir von der Amnesty Hochschulgruppe Köln an diesem Tag auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen. Ausgerüstet mit UAs ( Urgent Actions - Was ist das?) bauten wir unseren Stand auf und zogen los, um möglichst viele Passanten zu informieren. Als besondere Aktion hatten wir geplant, eine große Amnesty-Kerze aus vielen einzelnen Kerzen zusammenzusetzen, welche noch für einige Aufmerksamkeit sorgen sollte. Als Standort wurde der Albertus-Magnus-Platz gewählt, direkt vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln.

Dieser 10. Dezember war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Trotz widrigster Temperaturen machten wir uns mit viel Enthusiasmus ans Werk. Wir präsentierten zwei Fälle des Amnesty International Briefmarathons 2012 und versuchten, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln. Tatsächlich gelang es uns, zahlreiche Menschen über die Anstrengungen von Amnesty International aufzuklären und so mehrere hundert Unterschriften zu gewinnen. Ein besonderes Highlight wurde unsere große Amnesty-Kerze, die nicht nur so manche Neugier weckte, sondern zugleich auch viel Wärme spendete. So konnte man sich nach geleisteter Unterschrift, getaner Arbeit oder noch andauernder Diskussion bei den kalten Dezembertemperaturen etwas aufwärmen. Wir als Hochschulgruppe waren sehr zufrieden und hoffen natürlich, dass die zusammengetragenen Unterschriften Wirkung zeigen werden und wir einige Leute mehr von unserer Arbeit überzeugen konnten.


Konsumrauschparty 15.11.2012

Am Donnerstag war es wieder soweit: Die einzig faire Party an der Uni Köln, die Konsumrauschparty, stand wieder an. Fair vor allem für die Produzenten der Getränke, die entweder fair gehandelt (die Produzenten bekommen einen Preis, der ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht) und/oder regional und aus kontrolliert biologischem Anbau stammten.

Veranstaltet wurde die Party vom Netzwerk Kritischem Konsum, was aus verschiedenen Hochschulgruppen der Uni besteht. Als Mitglied dieses Netzwerkes waren wir Mit-Veranstalter dieser Party, zahlreiche Mitglieder aus unserer Gruppe haben zu einem guten Gelingen der Party beigetragen.



Ersti-Begrüßung am 08.11.12 in der ESG (Bachemerstr. 27, 50931 Köln)

Dieser Abend ist an alle Interessierten gerichtet die einen Einblick in unsere Arbeit bekommen möchten. Es wird zunächst einen Vortrag über die Geschichte und Arbeit von Amnesty geben und danach eine gemütliche Runde mit Gebäck und Getränken. Also schaut vorbei wir würden uns sehr freuen!



FILMABEND

Montag 25.06.2012 - 19.30 Uhr im ASTA CAFE

DOKU: "Blut für Wasser" und Expertenvortrag von Claudia Bergmann (Amnesty Co-Gruppe ISrael Palästina)

Während des 6-Tage Krieges 1967 eroberte Israel nicht nur das Westjordanland, sondern riss sich auch die dortigen Wasserquellen und Flüsse unter den Nagel. Jordanien, Israel und Palästina benötigen gleichsam das Wasser aus dem Westjordanland – Ein Gebiet in dem 13 Millionen Menschen leben. Doch das Wasser aus den Quellen reicht nur für eine anständige Versorgung von 5 Millionen. Die Macht über den Durst der Menschen und eine funktionierende Landwirtschaft liegt nun bei Israel und das Verhalten der israelischen Regierung ist oft Auslöser für Unruhen in Palästina und trägt nicht unwesentlich zum fortbestehen des Nahostkonfliktes bei. Doch was tun, wenn Entscheidungen das Wohl des eigenen Volkes beeinträchtigen würden? Die Entscheidung “Blut für Wasser” ist keine einfache – egal wer die Kontrolle über das Wasser hat. Doch sollte bewusst mit der wertvollen Ressource umgegangen werden. Genau dies wird oft kritisiert, wenn Israel z.B. Grapefruits mit gigantischen Wasseraufwand und künstlicher Bewässerung anpflanzt, obwohl sie diese viel günstiger aus wasserreichen Regionen importiert werden könnten.

Für den kleinen Hunger gibt es auch Snacks vom Eine-Welt-Laden.



FILMABEND

Dienstag 03.07.2012 - 19.30 Uhr im ASTA CAFE

"THE INVISIBLES: MIGRANTEN IN MEXIKO" von Gael Garcia Bernal

10. November 2010 - Die vierteilige Kurzfilmreihe "The Invisibles" ("Die Unsichtbaren") zeigt die harte Realität einer der gefährlichsten Reisen der Welt. Sie erzählt die Geschichten der Menschen, die sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den USA auf den Weg durch Mexiko machen. Jährlich springen Tausende Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge auf. Oft wird der Traum zum Albtraum. Viele erreichen niemals ihr Ziel: Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs von kriminellen Banden überfallen, vergewaltigt und sogar ermordet. Im Jahr 2009 wurden fast 10.000 MigrantInnen innerhalb von nur sechs Monaten entführt. Fast die Hälfte der Opfer behaupten, dass Beamte des Staates an ihrer Entführung beteiligt waren. Im August dieses Jahres wurden in Tamaulipas mehr als 70 illegale MigrantInnen getötet.

Gael García Bernal: Marc Silver Der mexikanische Schauspieler und Regisseur Gael García Bernal und der britische Regisseur Marc Silver haben sich gemeinsam mit Amnesty International auf den Weg gemacht. Sie sprachen mit MigrantInnen, MitarbeiterInnen von Hilfsorganisationen und Ärzten über ihre Erlebnisse. In bewegenden Bildern hielten sie fest, was normalerweise vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen bleibt: Die Geschichten der "Unsichtbaren".


Dieses Semester machen wir Aktionen für Waffenkontrollen.

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