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Amnesty und die Olympischen Spiele 2008


Im Sommersemester 2008 haben wir uns intensiv um die Menschenrechtssituation in der Volksrepublik China gekümmert. Anlässlich der Olympischen Spiele in Peking hatte Amnesty International die Losung "Gold für Menschenrechte" ausgegeben.

Zu diesem Thema organisierten wir einen Stand am Neumarkt, zeigten einen Film im Hörsaalgebaude, nahmen am deutschlandweiten "Fackellauf der Menschenrechte" teil und informierten beim Unilauf (s.u.). Außerdem zeigten wir eine Ausstellung im Mensa-Café der Hauptmensa des Kölner Studentenwerks.

Während des gesamten Semesters arbeiteten wir mit anderen Amnesty-Gruppen in Deutschland zusammen. Ein interessanter Artikel über Amnesty-Aktionen zu Olympia findet sich in der "Zeit". Klick



Pressemitteilung: Der Unilauf im Zeichen der Menschenrechte

Ein gelbes Armband für die Solidarität: Das trugen beim Unilauf am Aachener Weiher am 18. Juni dieses Jahres über 1.000 Läuferinnen und Läufer. Möglich wurde das durch das Engagement der Kölner Hochschulgruppe von Amnesty International: Sie hat für die deutschlandweite Kampagne Gold für die Menschenrechte anlässlich der diesjährigen olympischen Spiele in Peking die gelben Armbänder ausgeteilt und Unterschriften für verfolgte und entrechtete Menschen in China gesammelt.

Menschen wie Jaranbayar Soyolt, ein mongolischer Staatsbürger, der zu Beginn dieses Jahres während einer Geschäftsreise am Flughafen von Peking von der chinesischen Polizei verhaftet wurde: Der 48-Jährige ist Gründer mehrerer Menschenrechtsgruppen in der Mongolei und setzt sich für ethnische Minderheiten in China ein. Die chinesischen Behörden halten ihn ohne Anklage an einem unbekannten Ort fest. Mitglieder von Amnesty International aus der ganzen Welt fordern den Leiter der Amtes für öffentliche Sicherheit in Peking in einem Appellschreiben auf, den Haftort von Jaranbayar Soyolt bekanntzugeben und den Menschenrechtsverteidiger freizulassen, sofern er wegen keiner erkennbaren Straftat angeklagt und in Übereinstimmung mit internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren vor Gericht gestellt wird.

Mit Appellschreiben wie diesem setzt sich Amnesty International für Menschen aus aller Welt ein: Dazu zählen beispielsweise Jugendliche, die im Iran zum Tode verurteilt werden, Krebskranke, denen die israelische Armee in Gaza die Ausreise verweigert oder religiöse Minderheiten, die im ostafrikanischen Eritrea verfolgt und willkürlich inhaftiert werden. Auch die Kölner Hochschulgruppe sammelt mit auffälligen Aktionen immer wieder zahlreiche Unterschriften. Der friedliche Protest fährt in rund 40 Prozent der jährlich rund 300 Appellfälle zum Erfolg: Gewaltlose politische Gefangene werden freigelassen, Folter wird unterbunden, Todesurteile werden in Haftstrafen umgewandelt. Adressaten der Appellschreiben, der sogenannten "Urgent Actions" (UA), können Staatspräsidenten oder Minister sein, aber auch Richter und Staatsanwälte, Generäle und Polizisten, Behörden und Unternehmen.


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